- Immer eine Schnauzenlänge voraus -

 

Der Beruf Tierpsychologe

 

„Stell Dir vor, Du liegst auf einer Wiese, das Gras ist saftig grün, die Gänseblümchen blühen, die Sonne scheint, Deine Pfoten werden ganz schwer …“

 

 

 

 

Ganz so läuft die Arbeit eines Tierpsychologen nicht ab.

Jede Mensch-Tier-Beziehung ist in ihrer Art und Problematik einzigartig. Tierpsychologen haben hier die Aufgabe, die Gesamtsituation zu beobachten und sich ein umfassendes Bild von den individuellen Lebensumständen zu machen. Durch Unterdrückung des arttypischen Verhaltens können aus Verhaltensauffälligkeiten ernsthafte Verhaltensstörungen entstehen, die nur durch sorgfältiges Beobachten und konsequente Umstellung zu beheben sind.

Der Beruf des Tierpsychologen hat das Ziel, Missverständnisse in der Mensch-Tier-Bindung zu erkennen und gemeinsam zu ändern, damit Sie mit Ihrem Vierbeiner friedlich und mit viel Freude durch sein Leben gehen können. Schließlich ist er doch der Kamerad, der immer treu an unserer Seite ist und uns in schwierigen Momenten viel Trost spendet.

 

Zur Unterstützung können individuell und je nach Bedarf ergänzende Therapien eingesetzt werden (z. B. Bachblüten, Homöopathie u.v.m.).

Bei Problemen sollte möglichst frühzeitig Rat und Unterstützung bei Fachleuten gesucht werden. Leider sind Berufsbezeichnungen wie z.B. Tierpsychologe, Verhaltenstrainer, Verhaltensbiologe, Kynopädagoge etc. nicht geschützt. Daher sollte man die Ausbildung eines Tierverhaltenstherapeuten, eines Hundetrainers oder eines Tierpsychologen genau hinterfragen.